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24.04.2020
UNION Brauerei Bremen - Lokal Support

Bremen hat eine bunte und vielfältige Gastro-Szene, deren Zukunft durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie bedroht ist. Die Initiative UNION LOKAL SUPPORT der Freien Brau Union Bremen leistet einen Beitrag, um gemeinsam mit einer möglichst breiten Unterstützung aus Bremen durch diese schwierige Zeit zu kommen. Bremer*innen können Flaschenbier mit Sonderetiketten der teilnehmenden „Lieblingslokale“ zum Preis eines „frisch Gezapften“ erwerben, frei nach dem Motto: „Nachtleben zu Hause nacherleben – so lange unsere Gäste nicht zu uns kommen können, kommen wir zu unseren Gästen nach Hause.“ Mit dem Kauf werden sowohl die teilnehmenden Lokale als auch die Union Brauerei unterstützt. Pro verkaufter Flasche geht die Hälfte vom Erlös in einen Gemeinschaftstopf, der unter allen teilnehmenden Bremer Lokalen aufgeteilt wird.
Folgende 12 Clubs, Bars und Kneipen sind dabei:
Gastfeld, Heartbreak Hotel, Lila Eule, Rum Bumper’s, Taubenschlag, Tower,
Charlotte, Hart Backbord, Karo, Heldenbar, Meisenfrei Blues Club, Paradiso

Zu kaufen ist Lokal Support Bier bei über 20 Verkaufsstellen in Bremen und Online https://brauerei-bremen.de/unser-bier-kaufen/ – solange der Vorrat reicht.
Piekfeine Brände beteiligen sich an der Initiative und zahlen 10% der Verkaufserlöse im Union Shop bei allen piekfeinen Spirituosen im Aktionszeitraum in den Gemeinschaftstopf ein.
Die Initiative wird ebenfalls unterstützt von „Kooperative Web“
Support your local Club



Fotostrecke: Eindrücke von der bundesweiten „Night of Light“
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-fotos_galerie,-eindruecke-von-der-bundesweiten-night-of-light-_mediagalid,40231.html

Night of Light in Bremen und bundesweit
Veranstalter sehen rot


Mehr als 60 Gebäude leuchteten in der Nacht zu Dienstag in Bremen rot auf. Damit will die Veranstaltungsbranche auf ihre Notlage aufmerksam machen – und mit der Politik nach Lösungen suchen.

Vom Fernsehturm über das Universum und Übersee-Museum bis zum Pier 2 – an mehr als 60 Orten in Bremen sind in der Nacht zu Dienstag rote Lichter angegangen. Mit der „Night of Light“ wollten Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche auf die Krise aufmerksam machen, in der sie sich seit März durch die Corona-Beschränkungen befinden. Deutschlandweit haben mehr als 7000 Veranstaltungsorte, Spielstätten, Gastronomiebetriebe, öffentliche Gebäude, Bauwerke oder Firmengebäude an der „Night of Light“ teilgenommen. Entstanden ist die Aktion auf Initiative eines Essener Unternehmens.
„Uns geht die Puste aus“, sagte Andreas Beer, Geschäftsführer der Active Blue GmbH, ein Unternehmen für Veranstaltungstechnik, am Montagnachmittag bei einer Vorstellung der „Night of Light“ in Bremen. „Es herrscht Alarmstufe rot.“ Die nächsten 100 Tage werde die Veranstaltungswirtschaft nicht überstehen. „Jeder Monat, den wir geschlossen haben, kostet uns ein halbes bis Dreivierteljahr an Gewinnen“, sagte auch Christian Seidenstücker, Vorstand der Joke Event AG.

Die Perspektive fehlt
Mit 1,5 Millionen Mitarbeitern und gut 130 Milliarden Euro jährlichem Umsatz ist die Veranstaltungsbranche laut einer Studie der Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft (IGVW) Deutschlands sechstgrößter Wirtschaftszweig. Zählt man die Kultur- und Kreativwirtschaft hinzu sogar der zweitgrößte. Noch bis voraussichtlich mindestens Ende Oktober gilt das Verbot von Großveranstaltungen; bis neue Veranstaltung frühestens wieder stattfänden, gebe es einen Umsatzausfall von achtzig bis hundert Prozent über viele Monate, rechnen die Initiatoren vor.
Die „Night of Light“ soll auf die Krise aufmerksam machen und einen Dialog zwischen Veranstaltungsbranche und Politik anstoßen. Konkrete Lösungsvorschläge haben die Initiatoren ausgearbeitet – Kreditprogramme seien keine nachhaltige Lösung. So schlagen sie eine Verlängerung und Anpassung des Programms für Überbrückungshilfen bis 31. März 2021 vor. Außerdem sollte der steuerliche Verlustrücktrag auf fünf Jahre ausgeweitet, die Kurzarbeiterregelung flexibilisiert und Soforthilfen für Selbstständige verlängert und rechtssicher ausgestaltet werden.
Vor allem fordern die Initiatoren eines: eine Perspektive, wann die Zwangspause ein Ende haben wird. „Wir befinden uns an einem Scheidepunkt“, sagte Seidenstücker. „Machen wir zu? Oder halten wir durch und wenn ja, wie lange noch?“ Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) zeigt Verständnis für die Sorge der Branche. „Wir haben es hier quasi mit einem Berufsausübungsverbot zu tun“, sagte sie. Doch die Verhandlungen über Hilfen für die Veranstaltungsbranche seien ein mühseliger Prozess, sagte sie weiter.
Gleichzeitig laute die öffentliche Meinung immer noch, dass nicht zu viel gelockert werden soll. Deswegen tue sie sich schwer, einen Stichtag zu nennen, wann die Corona-Beschränkungen endeten – auch, wenn Veranstalter Planungssicherheit bräuchten. Sie gehe davon aus, dass es unterschiedliche Termine geben werde. Bis dahin wolle man ermöglichen, was geht, sagte die Senatorin. So denke das Wirtschaftsressort über Draußen-Veranstaltungen für den Sommer nach und auch der Freimarkt werde noch nicht abgesagt. „Wir arbeiten an einem Hygiene-Konzept mit den Schaustellern.“
Kommenden Mittwoch wird die nächste Wirtschaftsministerkonferenz veranstaltet, deren Vorsitz Kristina Vogt derzeit inne hält. Die Senatorin glaubt, dass es weitere Hilfsmaßnahmen geben werden, denn ansonsten wären auch die Zuschüsse der vorigen Monate umsonst gewesen. Vogt: „Ich gehe davon aus, dass es im September ein neues Programm geben wird.“

Lisa Urlbauer 23.06.2020 Weser Kurier






 
 
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